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1997 - ... INOVA e.V. - Meilensteine

1994 Gründung des Vereins durch interessierte Sozialarbeiter, Rechtsanwälte, Wirtschaftsfachleute
März 1997 Eintrag ins Vereinsregister beim Amtsgericht Freiburg
Mai 1997 Bezug des Gebäudes einer ehemaligen Wäschefabrik in Neustadt, Renovierung und Einrichtung des Hauses, Vorbereitungen zur Kaufhauseröffnung. 12 Arbeitsplätze für Sozialhilfebezieher n. § 19 BSHG, werden durch das Landratsamt mit Förderung durch den Europäischen Sozialfond (ESF), Ziel 5 b, als Teilprojekt des „Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekts Hochschwarzwald“ geschaffen.
September 1997 Eröffnung des Second Hand Kaufhauses „Produkte im Kreislauf“.
September 1997 INOVA e.V. wird durch Beschluss des dortigen Vorstands assoziiertes Mitglied des Caritasverbandes für die Erzdiözese Freiburg.
Oktober 1997 Erste Einrichtung von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) durch das Arbeitsamt, damit zusätzliche Arbeitsplätze im Kaufhaus.
Januar 1998 Mitgliedschaft im Einzelhandelsverband
Juni 1998 Start für das Projekt „Telehaus“ – Beschäftigung und Qualifizierung in Büroberufen und neuen Medien, Schulungen im EDV-Bereich mit Förderung durch den ESF, Ziel 5 b, für sieben Berufsrückkehrerinnen.
September 1998 Erste Trainingsmaßnahme im Auftrag des Arbeitsamts - Bewerbungstraining, EDV.
November 1998 Aufnahme des Kaufhaus-Projekts in das Landesprogramm Baden-Württemberg zur Förderung von Beschäftigungsprojekten für Langzeitarbeitslose, dadurch Perspektive zur Einrichtung eines weiteren Kaufhauses als Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt im Breisgau.
Juli 1999 Erstes Projekt für sechs arbeitslose Jugendliche ( „Multimediawerkstatt“) im Rahmen des Bundesprogramms „100 000 Jobs für Junge“ .
November 1999 Ankauf und Umbau eines Gewerbeanwesens in Umkirch.
Einrichtung weiterer ABM-Stellen für das neue Projekt, Einrichtung weiterer Stellen nach § 19 BSHG für Umkirch durch das Landratsamt.
April 2000 Eröffnung des Second Hand Kaufhauses „Secondo“ in Umkirch mit 20 neuen Arbeitsplätzen zur Beschäftigung und Qualifizierung langzeitarbeitsloser Menschen.
Juli 2000 Auch das Second Hand Kaufhaus in Neustadt heißt jetzt, wie in Umkirch, „Secondo“. Die Umbenennung wird mit einem großen Sommerfest gefeiert.
Oktober 2000 Start des Landesprogramms „Jugend – Arbeit – Zukunft“ bei INOVA.
Dezember 2000 Ende der Förderung des „Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekts Hochschwarzwald“ durch den ESF, Ziel 5 b, wegen Ende der Förderperiode.
April 2001 In der neuen Förderperiode des ESF wird das Kaufhausprojekt als eigenes Projekt nach Ziel 3 gefördert.
Mai 2001 Zertifizierung als anerkanntes ECDL- Prüfungszentrum zur Abnahme von Prüfungen für den Europäischen Computerführerschein.
2001 Erste Durchführung von EDV-Kursen mit Erwerb des ECDL (Europäischer Computerführerschein).
Beginn der Kooperation mit der Volkshochschule Hochschwarzwald bei der Durchführung von Trainingsmaßnahmen im HOGA-Bereich und bei Wiedereinstiegskursen für Frauen im Auftrag des Arbeitsamts.
Gründung des Qualitätssicherungsverbundes der Beschäftigungs- und Qualifizierungsbetriebe im Diözesancaritasverband, Entwicklung gemeinsamer Qualitätsstandards und von Instrumenten zur Qualitätssicherung, gegenseitige kollegiale Beratung und Durchführung von Selbst- und Fremdevaluationen, Testkäufe.
Dezember 2001 Die Förderung für das Projekt „Telehaus“ endet. Das Projekt wird nicht weitergeführt.
März 2002 Erstes Kursangebot für Flüchtlinge mit Förderung durch den Europäischen Flüchtlingsfond (EFF) in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt – Sprachkurs mit EDV-Unterricht und Erwerb des Europäischen Computerführerscheins.
September 2002 Das Landesprogramm „Jugend – Arbeit – Zukunft“ läuft aus.
März 2003 Das Landesprogramm Baden-Württemberg zur Förderung von Beschäftigungsprojekten für Langzeitarbeitslose entfällt, nachdem es zuvor schon zu massiven Kürzungen gekommen war. Betriebsbedingte Kündigungen beim Personal sind notwendig, um das Überleben der Projekte zu sichern.
2004 Der 4. Abschnitt der Arbeitsmarktreformen mit der Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe soll zum 1.1.2005 in Kraft treten. Die lange Zeit der Unklarheiten und Unsicherheiten bis zum in Kraft treten machen dieses Jahr zu einem der bisher schwierigsten.
Mai 2004 Vier Mitglieder des Qualitätssicherungsverbundes im Diözesancaritasverband, darunter INOVA beschließen die Weiterentwicklung ihres bestehenden Qualitätsmanagementsystems. Bei der Erarbeitung und Einführung eines QM-Systems nach DIN ISO 9001:2000 wollen diese Träger eng zusammenarbeiten.
September 2004 INOVA wird Ausbildungsbetrieb. Mit dem neuen ESF-geförderten Projekt „biqua“ (Berufliche Integration durch Qualifizierung und Ausbildung für arbeitslose Frauen und Männer mit Migrationshintergrund) werden zunächst 10 Ausbildungsplätze in verschiedenen Berufen für benachteiligte Jugendliche in den Kaufhäusern eingerichtet. Die ESF-Mittel stammen aus einem Fond des Sozialministeriums B-W für besonders förderungswürdige Projekte. Im regionalen Budget des ESF werden deshalb Mittel frei, die für zusätzliche Projekte anderer Träger im Landkreis verwendet werden können.
Oktober 2004 Im Vorgriff auf das neue SGB II werden an beiden Standorten durch die Arbeitsagentur insgesamt 50 Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigungen eingerichtet.
November 2004 Gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Breisgau-Hochschwarzwald / Netzwerk Diakonie und dem Forum Jugend-Beruf wird das Trägernetzwerk „job.net“ gegründet.
Dezember 2004 Die langjährige gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald bei der Durchführung von Arbeitsgelegenheiten nach § 19 BSHG endet.
Januar 2005 Im Rahmen der Arbeitsmarktreform Hartz-4 sind Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe im neuen SGB II zusammengelegt.
Die neue Arbeitsgemeinschaft Breisgau-Hochschwarzwald aus Arbeitsagentur und Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (ARGE) als Träger der Leistungen nach dem neuen SGB II wird neuer Auftraggeber und Partner und ist damit auch Kostenträger der Arbeitsgelegenheiten.
Februar 2005 Übernahme des Fallmanagements für den Hochschwarzwald im Auftrag der ARGE für ein Jahr. 300 Bezieher von Arbeitslosengeld II werden von 3 neuen Mitarbeitern auf 2 Stellen betreut.
März 2005 „Jump In“ – eine berufsorientierende Maßnahme für 12 Jugendliche unter 25 Jahren startet im Auftrag der ARGE.
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen nach dem SGB III im Auftrag der Arbeitsagentur für Bezieher von Arbeitslosengeld werden nur noch mit wenigen Plätzen für schwer behinderte und ältere Arbeitsnehmer weitergeführt.
Juni 2005 Nach dem erfolgreichen Zertifizierungsaudit wird das Qualitätsmanagementsystem von INOVA und der drei anderen Träger im Qualitätssicherungsverbund des DiCV durch die DQS (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen) nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert.
September 2005 Das Schulungscenter in Freiburg wird angemietet. Vier Unterrichtsräume und ein EDV-Raum mit 16 PC-Arbeitsplätzen sowie Büros und Aufenthaltsräume stehen zur Verfügung.
Aktivierungstrainingsmaßnahmen im Auftrag der ARGE sowie Bewerbungstrainings im Auftrag der Arbeitsagentur werden im neuen Schulungscenter durchgeführt.
April 2006 Beginn der Durchführung von Maßnahmen zur beruflichen Integration von Flüchtlingen im Auftrag der ARGE mit Förderung durch den Europäischen Flüchtlingsfond im Schulungscenter Freiburg.
Juli 2006 Erteilung des Zertifikats „Zugelassener Träger zur Durchführung von Integrationskursen nach dem Zuwanderungsgesetz“ durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
Oktober 2006 Das „job.net“ – Netzwerk wächst: Der Caritasverband für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wird neues Mitglied.
Juli 2006 Erstes turnusmäßiges Überwachungsaudit des QM-Systems durch die DQS. Das Zertifikat nach DIN EN ISO 9001 wird für ein weiteres Jahr erteilt.
Februar 2007 Der erste Integrationskurs nach dem Zuwanderungsgesetz (ein Alphabetisierungskurs) wird im Schulungscenter Freiburg durchgeführt.
Weitere Kurse, u. a. auch speziell für Frauen mit Kinderbetreuung, folgen.
Februar 2007 Die letzten durchgeführten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Schwerbehinderte Arbeitnehmer enden.
Juli 2007 Erneut erfolgreiches Überwachungsaudit der DQS. Erteilung des Zertifikats für ein weiteres Jahr.
September 2007 Insgesamt 16 Jugendliche, meist mit Migrationshintergrund, sind als Auszubildende in den Berufen Verkäufer/-in, Einzelhandelskauffrau/-mann, Bürokauffrau sowie Maler/-in und Lackierer/-in beschäftigt.
Neben Auszubildenden und Praktikantinnen und Praktikanten sind an allen Standorten zusammen 57 Personen in Arbeitsgelegenheiten, davon 7 Personen in Arbeitsgelegenheiten für Ältere, beschäftigt. In Anleitung, Betreuung und Unterricht sowie Verwaltung arbeiten 15 Personen als Stammkräfte.
14.September 2007 Das zehnjährige Bestehen wird mit einer Feierstunde und Tagen der offenen Tür bei Secondo in Neustadt gefeiert.
Februar 2008 Das neue Projekt „Atelier4 – Impulse und Perspektiven – Ateliernetzwerk für erwerbslose Menschen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald“ geht an den Start. Das ESF-geförderte Projekt bietet „arbeitsmarktfernen“ BezieherInnen von ALG II durch kunsthandwerkliche Arbeiten und sozialpädagogische Betreuung neue Chancen zu Beschäftigung, Qualifizierung und Verbesserung ihrer persönlichen und sozialen Situation. INOVA richtet dazu ein „Textilatelier“ in Umkirch und ein „Konfitürenatelier“ in Neustadt ein.
Juli 2008 Nach erfolgreichem Wiederholungsaudit wird durch die DQS für weitere drei Jahre bis 2001 ein neues Zertifikat über das QM-System nach DIN EN ISO 9001:2000 erteilt.
Januar 2009 Anmietung und Umbau / Einrichtung der Räume Hagelrainstr. 6 in Donaueschingen zur Eröffnung eines Secondo-Hauses. Der Caritasverband für den Schwarzwald-Baar-Kreis unterstützt das Projekt in der Vorbereitung, bei Aufbau und Durchführung. Ab März finden 10 langzeitarbeitslose Menschen Beschäftigung, Qualifizierung und Betreuung bei Secondo. Sie werden durch zwei Vollzeitkräfte angeleitet und durch eine sozialpädagogische Teilzeitkraft betreut.
Februar 2009 Start des ESF-BAMF-Bundesprogramms „Berufsbezogene Sprachförderung für Personen mit Migrationshintergrund“. Im Rahmen einer Kooperation bieten acht Volkshochschulen und das Inova-Schulungscenter entsprechende Kurse im Gebiet der Landkreise: Emmendingen, Schwarzwald-Baar, Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach, Waldshut und der Stadt Freiburg durch. Im Auftrag des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge ist Inova dabei koordinierender und antragstellender Träger für alle Mitglieder der Kooperationsgemeinschaft.
4. April 2009 Eröffnung Secondo in Donaueschingen.
Januar 2010 Start des neuen ESF-geförderten Projekts „BASICS 50+Migra“.
Berufliche Basisqualifizierung Verkauf und Service für Frauen über 50 und Migrantinnen mit je neun Teilnehmerinnen in Umkirch und Neustadt.
Januar 2010 Einrichtung eines Schulungscenters in Donaueschingen zur Durchführung eines ESF-BAMF Kurses zur berufsbezogenen Deutschförderung im Schwarzwald-Baar-Kreis.
April 2010 Das Secondo in Umkirch besteht seit zehn Jahren
Dezember 2010
Auf Grund der gekürzten Eingliederungmittel im SGB II muss das Textilatelier in Umkirch zum Jahresende schließen.  Das Konfitürenatelier in Titisee-Neustadt kann zunächst bis zum Jahresende 2011 weitergeführt werden. Es setzt neue Schwerpunkte in der künstlerischen Auseinandersetzung mit verschiedenen Materialien und Techniken und heißt jetzt "Atelier KUNST.Werk"
 Januar 2011
 Das Projekt "BASICS 50+Migra" für Frauen über 45 und Migrantinnen kann im Jahr 2011 weiter geführt werden. Es wird für ein weiteres Jahr vom Grundsicherungsträger gefördert mit ESF-Mitteln kofinanziert.

Aus der "ARGE Breisgau-Hochschwarzwald" als Grundsicherungsträger wurde das "Jobcenter Breisgau-Hochschwarzwald".

Secondo Donaueschingen erweitert seine Verkaufsfläche durch Anmietung angrenzender, freiwerdender Flächen um ca. 120 qm.
 Juli 2011
 Zum zweiten Mal nach 2008 wird nach dem im dreijährigen Turnus durchgeführten Wiederholungsaudit durch die DQS das Zertifikat über das QM-System für weitere drei Jahre ausgestellt.

Im Schwarzwald-Baar-Kreis ist jetzt das durch die Agentur für Arbeit und den Schwarzwald-Baar-Kreis neu konstituierte "Jobcenter Schwarzwald-Baar-Kreis Partner des Inova e.V.
 Dezember 2011
 Nach dreiwöchiger Schließung öffnet Secondo Umkirch mit starkem Kundenansturm das umgebaute und vergrößerte Kaufhaus wieder. Durch die Vergrößerung der bestehenden Galerie konnte die Verkaufsfläche um ca. 120 qm erweitert werden.
 Januar 2012
 Erstmals wird im Secondo Donaueschingen ein ESF-Projekt mit Kofinanzierung durch das Jobcenter durchgeführt: Im Projekt "BASCICS SerVer" erhalten 10 ältere Frauen und Migrantinnen eine Basisqualifizierung in Verkauf und Service.

In T.-Neustadt und Umkirch wird das Frauenprojekt "BASICS  50+Migra" durch das neue ESF-Projekt "PHOENIX" abgelöst, das sowohl Männern, als auch Frauen offen steht. Hier geht es um eine Basisqualifizierung im Bereich Verkauf, Service und Lager.

Aktuelles

Atelier KUNST.Werk bei Ausstellung "einzigARTig"

Unter dem Titel "einzigARTig - Erwerbslose stellen aus" zeigt eine Kunstausstellung der Caritasstiftung Kunstwerke von Künstlern aus Erwerbslosenprojekten in der Caritas. Die sehenswerte Ausstellung dauert noch bis zum 15.Februar 2012. Unser Atelier "KUNST.Werk ist mit sechs Werken dabei.


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